¤ Vereine

Gesangverein Frohsinn TuS Döhlen Realverband Döhlen Bürgerverein Döhlen

 

Der Gesangverein „Frohsinn“ Döhlen

Im Jahre 1897 wurde der Döhler Gesangverein von den Gründungsvätern Heinrich Bruns sen., Heinrich Hillen (Faschen), Johann Hibbeler, Bernhard Wichmann, Heinrich Lüken, Fritz Spradau, Fritz Harms, Fritz Krumland Wilhelm Schillmüller, Fritz Hillen und Heinrich Seeger als Männergesangverein gegründet. Er ist somit der älteste der Döhler Vereine. Auf der Gründerversammlung wurde Fritz Krumland zum 1. Vorsitzenden und Lehrer Brakenhoff zum Dirigenten gewählt. 1903 wurde Hauptlehrer Moorfeld Chorleiter  und der Frohsinn Döhlen wurde in den Sängerbund „Concordia“ aufgenommen. Geprobt wurde wöchentlich in der alten Gaststube von Wilhelm Johannes.
Wie in jenen Zeiten üblich kamen die wackeren Sänger natürlich zu Fuß in Holzschuhen, in der Hand die Sturmlaterne zu den Singabenden. Diese Begebenheit bedurfte einer Regelung per Protokollbeschluss.: „Die Sturmlaternen waren sofort auf der Diele abzustellen und auszulöschen, weil der Petroleumruß die Gaststube verunreinigte. Die Holschen durften im Lokal am Mann bleiben, jedoch die Füße in denselben.

1911 wurde in Döhlen das erste Bundessängerfest mit der Teilnahme von acht Vereinen bis in die Morgenstunden gefeiert. Für dieses Fest stand bei Hemme am Hülshof ein großes Festzelt.

Während des ersten Weltkrieges ruhte das Vereinsleben. Doch schon bald danach, im Jahre 1919, begannen die Sänger wieder regelmäßig mit ihren Gesangsstunden. Bei den Neuwahlen im gleichen Jahr wurde Heinrich Hillen (Faschen) zum 1. Vorsitzenden ernannt sowie Heinrich Bruns sen. als Kassenwart durch Wiederwahl bestätigt. Für den unterdessen verstorbenen Chorleiter Moorfeld übernahm Hauptlehrer Otto Knehans den Dirigentenstab.

1923 hat sich Heinrich Hillen durch Fritz Spradau in seinem Amt als 1. Vorsitzenden ablösen lassen. Das Vereins-leben von „Frohsinn“ Döhlen ging nun seiner Blütezeit entgegen. Am 29. Mai 1924 wurde in unserem Dorf das zweite Bundessängerfest mit 30 aktiven Sängern gefeiert, als Sololied wurde „Mit der Sonne blanken Strahl“ ge-sungen. Der Sängerbund „Concordia“ war inzwischen auf neun Mitgliedsvereine angewachsen. Bei dieser Veran-staltung stand das Festzelt auf dem späteren Grundstück von Adolf Klostermann / heute Meyer.

Bewarb sich ein neuer Sangesbruder um die Aufnahme in den Verein, hatte er vor dem Dirigenten die Tonleiter auf und ab singen. Erst danach wurde entschieden, ob und für welche Stimme er geeignet war.

Otto Knehans legte 1927 aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend sein Amt als Chorleiter nieder. Vertre-tungsweise übernahmen Heinrich Muhle aus Großenkneten und Heinrich Thoms aus Döhlen das Dirigieren.

Im Winterhalbjahr 1927/28, als Hauptlehrer Heinrich Muhle den Chor leitete, kam es beim geselligen Zusammen-sein zu einem feuchtfröhlichen Beschluss. Der Dirigent schlug zu seiner Entlastung die Wahl eines Schwip(p)sdiri-genten aus den Reihen der Sänger vor. Die Wahl fiel auf Adolf Lamping, der dazu noch eine harte Bedingung zu erfüllen hatte. Er musste zehn Schnäpse aus dem Bierglas in einem Zuge austrinken. Der Kandidat schaffte das mühelos, und er dirigierte danach vorzüglich, wobei Heinrich Muhle den Ton angab. Allerdings war es nach dem ersten Lied mit der Kunst des Schwip(p)sdirigenten vorbei, denn der Schnaps zeigte nun seine Wirkung. Adolf Lamping wurde weich in den Knien, ging zu Boden und wurde mit einer Taxe (Schubkarre) nach Hause gefahren.

Im Jahre 1928 wurde August Wilke zum 1. Vorsitzenden gewählt, Heinrich Bruns sen. blieb nach wie vor für die Kasse zuständig; dessen Sohn Heinrich führte später dieses Amt weiter. Gewählt wurde 1928 nicht per Handzeichen oder Stimmzettel, sondern mit Bohnen. Eine schwarze Bohne bedeutete eine Nein-Stimme, eine weiße Bohne galt als Ja-Stimme. Anstelle eines Protokollführers wurden Bohnenzähler eingesetzt.

Am 25. Mai 1933 konnte unser Verein zum dritten Mal das Bundessängerfest unter Teilnahme von elf Gastvereinen feiern. Die Döhler Sänger ließen unter freien Himmel im Hülshof das Lied. „Ich zog in die blühende Welt hinaus“ erklingen. Das Festzelt stand beim Vereinslokal auf dem heutigen Sportplatz. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Bis zum Jahre 1935 wurde der jährliche Winterball des Gesangvereins entweder auf der Diele von Johannes oder bei Eilers in Hosüne gefeiert. Etwa 1935 baute unser Vereinswirt W. Johannes einen großen Saal. Dieser Saal erwies sich als ein großes Glückslos für das Vereinsleben: alljährlich im November konnte die August-Hinrichs-Bühne aus Oldenburg für eine Theatervorstellung verpflichtet werden - eine Tradition, die Döhlens kulturelles Le-ben bereicherte und die bis 1968 andauerte. Das erste Stück im vollbesetzten Saal von Johannes hieß: „De Etappenhoas“. Die Aufführung wurde für die Döhler zu einem Erlebnis, von dem sie noch lange mit Begeisterung sprachen. In den folgenden Jahren war der Saal jedes Mal bis zum letzten Platz besetzt und so manche Mark von den Eintrittsgeldern floss in die Vereinskasse.

Während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 kam das Vereinsleben völlig zum Erliegen. Viele Döhler Sänger sind in den furchtbaren Kriegsjahren gefallen.

Im Winterhalbjahr 1946/47 nahm der Chor dann die Singabende unter dem Chorleiter Otto Knehans wieder auf. Karl Köhnemann wurde zum 1. Vorsitzenden und Heinrich Bruns jun. weiterhin zum Kassenführer gewählt. Schon bald entwickelte sich die frohe Stimmung der früheren Jahre: man ging mit Freude zum Singen und bemühte sich um die Erhaltung und Pflege des deutschen Volksliedes.
Allmählich lockerten sich die Sitten, besonders bei den Geburtstagen der Sänger. Alle Sommergeburtstage mussten im Winterhalbjahr feierlich nachgeholt werden. Dafür wurde ein bestimmter Ritus erfunden: Das Spiel begann mit einem Telegramm, das von einem Sangesbruder entworfen und in Marsch gesetzt wurde bis es den Chorleiter erreichte. Wer Otto Knehans kannte, weiß, dass er Späße gern hatte und kein Kostverächter war. Er ließ die Notenblätter zur Seite legen und las, mit humorvollen Worten gewürzt, das Glückwunschtelegramm vor. Mit selbst gebranntem Rübenschnaps wurde dem Geburtstagskind nach Sängerart kräftig zugetrunken.

Vor der Währungsreform, in den Jahren von 1946 bis 1948, war mit Geld nichts zu erreichen. Der Verein spürte das sehr bald, als bei einer Druckerei in Oldenburg Plakate bestellt werden sollten. Die Druckerei lehnte den Auftrag strikt ab. Als Helfer in der Not legte Adolf Klostermann zwei große Schwarzbrote auf den Tisch, danach dauerte es nur noch drei Stunden bis zur Fertigstellung aller Plakate. Schwierigkeiten entstanden ebenfalls bei der Verpflegung der Oldenburger Theatergruppe. Die Bühnenleute aus der Stadt erwarteten in Döhlen zumindest gutes Essen nach ländlicher Art. Dem Gastwirt war die Beköstigung der Schauspieler nicht zuzumuten, also mussten die Sänger mit fettigen Sachen nachhelfen. Den nötigen Kuchen spendierte Adolf Klostermann.

Als Hauptlehrer Otto Knehans 1949 pensioniert wurde, verlor der Verein mit ihm auch einen langjährigen Chorleiter. 1950 wurde eine neue Gaststätte gebaut und so konnte von nun an ungestört von Übernachtungs- und sonstigen Gästen die Singabende im neuen Clubzimmer abgehalten werden.

Unter der Leitung von Hauptlehrer Wefer, der bis zum Jahre 1957 den Chor übernahm, fand in Döhlen am 22. Mai 1952 das erste Bundessängerfest der Nachkriegszeit statt. 12 Gastvereine des Bundes „Concordia“ trugen ihre Lieder vor. Die Döhler sangen zum Fest im Hülshof „Droben im Oberland“.

Von 1957 bis 1959 wirkte der Lehrer Fritz Lang als Dirigent des Vereins. Mit seinem Grundsatz „Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps“ brachte er einige Sangesbrüder in arge Bedrängnis, denn während des Singens durften weder Getränke eingenommen noch durfte geraucht werden. Diese harte Ordnung dauerte nur zwei Jahre, denn 1959 wurde Johann Fischbeck aus Wardenburg - der diese Aufgabe bis 1969 ausübte - zum Chorleiter berufen, der die Zügel wieder lockerer ließ.

Am 30. Mai 1965 wurde unter Meyers Eichen das fünfte Bundessängerfest in Döhlen zusammen mit 13 Concordia-Vereinen gefeiert. Die Döhler trugen als Sololied den „Zigeunerchor“ vor, das Fest war gut vorbereitet und verlief sehr harmonisch.

Auf der Winterversammlung im Jahre 1967 bat der langjährige Liedervater Karl Köhnemann um seine Ablösung. Der Verein wählte zu seinem Nachfolger Manfred Oltmann, der seinerzeit mit 27 Jahren das jüngste Chormitglied war. Als 1. Vorsitzender musste sich der junge Sänger sofort um einen neuen Chorleiter bemühen. Das gelang ihm sehr bald mit dem Junglehrer Fritz Brose, der, damals 22-jährig, dieses Amt gern übernahm und fachkundig ausübte.
Mit Fritz Brose als Chorleiter konnte der Männergesangverein „Frohsinn“ Döhlen am 2. April 1972 sein 75-jähriges Bestehen im Döhler Krug bei Otto Johannes feiern. An diesem Jubiläum nahmen die Männerchöre aus Großenkneten, Huntlosen und Hengstlage mit Liedbeiträgen teil.

Der Döhler Chor entwickelte sich unter seinem Vorsitzenden Manfred Oltmann und unter der Stabführung von Fritz Brose bald zu alter Blüte. Bereits nach sechs Jahren richtete der Verein das 66. Bundessängerfest vom 2. bis 4. Juni 1978 unter den Eichen von Georg Ellinghausen aus. 15 Mitgliedsvereine und ein Gastchor aus Immer trugen ihre Lieder vor.
Um diesem Sängerfest ein besseres Rahmenprogramm geben zu können, wurde ein Jahr zuvor, also im Jahre 1977, ein gemischter Chor gegründet. Aus einer Schnapslaune heraus und angelehnt an die damals sehr bekannten Rosy-Singers, nannte man sich von nun an Brosy-Singers. Weil auch der Dirigent keine Einwände hatte war die Sache so beschlossenen. Die Brosy-Singers traten dann mit 30 Sängerinnen und 20 Sängern am 2. Juni 1978 anlässlich des Kommersabends zum ersten Mal öffentlich auf. Im Herbst gleichen Jahres, am 5. Oktober, wurde der Chor vom BHW-Chor Hameln um Mitwirkung bei einem Chorkonzert in der Weser-Bergland-Halle gebeten. Zusammen mit dem Großenkneter Männergesangvereins nahm man an dem Konzert teil.

Am 23. Mai 1981 veranstaltete der Gesangverein ein großes Chorkonzert in Döhlen. Als Gastvereine wirkten der Liederkranz Großenkneten, der Frauenchor Huntlosen, der BHW-Chor Hameln und die vereinigten Chöre aus Ganderkesee mit.

Ende August 1982 feierte das Dorf Döhlen sein 1200-jähriges Bestehen. In zünftiger Festkleidung schmückten die Sängerinnen und Sänger zuerst am Kriegerdenkmal und dann in der Festhalle das Programm mit passenden Liedern aus.

Weil der Männerchor ab 1984 nicht mehr allein singfähig war, benötigte er auf den Sängerfesten die gesangliche Unterstützung durch die Frauen. Diese Beteiligung der Frauen musste beim Sängerbund Concordia jährlich neu beantragt werden. Erst als man 1989 einsah, dass der Fortbestand einiger Chöre nur durch Mitwirkung der Frauen, also als gemischte Chöre, gewährleistet war, änderte der Sängerbund Concordia seine Satzung. Es wurde unserem Verein jedoch verwehrt, unter dem Namen „Brosy-Singers“ aufzutreten.

Im Jahre 1987 stand unser 90-jähriges Jubiläum an. Es wurde vom 28. bis 31. Mai, zusammen mit dem Bürgerverein, dem Fußballclub und der Gymnastikgruppe, die allesamt genau wie die Brosy-Singers zehn Jahre bestanden, in einem großen Festzelt neben dem Sportplatz gefeiert. Zu diesem Fest wurden wiederum die Donaumusikanten, die schon zur 1200-Jahr-Feier aufspielten, eingeladen. Das Programm gestalteten die Brosy-Singers, die Gymnastikgruppe und als Gastchöre die Gesangvereine aus Großenkneten und Huntlosen.

Die nächste große Veranstaltung stand dann vom 8. bis 10. Juni 1990 mit dem 7. Sängerfest in Döhlen an. Dieses Fest fiel buchstäblich ins Wasser. Schon die Generalprobe am Donnerstag musste unterbrochen werden, weil der Regen zu laut auf das Zeltdach prasselte. Der Kommersabend, bei dem der Gesangverein von der Gymnastikgruppe und den Dorfspatzen unterstützt wurde, verlief dennoch sehr gut. Ebenfalls honorierte das Publikum die Tatsache, dass der Abend ausschließlich von Döhlern gestaltet wurde.
Sonntags musste das Chorkonzert, zu dem als Gastchöre der MGV Oelber und der gemischte Chor aus Bad Deckenstedt eingeladen waren, wegen schlechter Witterung ins Zelt verlegt werden. Vergebens der ganze Aufwand, mit dem der Festplatz unter Ellinghausens Eichen schön hergerichtet worden war!
Mit diesem Sängerfest endete die Dirigentenzeit von Fritz Brose. Der Chor, den er 21 Jahre sehr engagiert geleitet hat, wurde im Herbst von dem Organisten Antoni Schmidt aus Oldenburg übernommen. Gleichzeitig mit dem Dirigentenwechsel wurde der Name des Chores geändert - er nahm wieder seinen alten Namen „Frohsinn“ Döhlen an.

Bei der Generalversammlung im Jahre 1992 gab Manfred Oltmann nach 25-jähriger Tätigkeit den Posten des 1. Vorsitzenden an Hartwig Hibbeler, dem wiederum jüngsten Mitglied des Chores, ab. Aus Dank und Anerkennung für seine langjährige Tätigkeit wurde Manfred Oltmann zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Am 27. und 28. Juni 1997 feierte der Verein, obwohl es Mangels Unterlagen noch nicht anerkannt wurde, sein 100-jähriges Jubiläum! Es begann am Freitag mit einer Disco. Am Sonnabend folgte ein Chorkonzert, dessen Ablauf mit einigen Sketchen, dargeboten von Vereinsmitgliedern, sowie einer Hitparade, veranstaltet von der Gymnastikgruppe des TuS Döhlen, aufgelockert worden war. Zum Chorkonzert waren sechs Chöre aus unserer Gemeinde eingeladen. Die Dorfspatzen trugen ebenfalls zum Gelingen des Festes bei.

Im Februar 1999 legte der Dirigent Antoni Schmidt aus gesundheitlichen Gründen den Taktstock nieder. Der aus Großenkneten gebürtige Manfred Scholz übernahm sein Amt. Den ersten öffentlichen Auftritt mit dem neuen Dirigenten hatte der Chor aber schon am 8. Dezember 1998 bei der Weihnachtsfeier des Landfrauenvereins Großenkneten. Im Herbst 2000 wurden zum „Gute Laune“-Sängerball mit einem Chorkonzert, Sketchen und Disco die Chöre aus Jaderberg, Loy, Halenhorst und Littel eingeladen.

Das 90. Bundessängerfest des Sängerbundes „Concordia“ richtete der Döhler Gesangverein vom 14. - 16. Juni 2002 aus. Die Vorbereitungen begannen schon recht zeitig und es bedurfte vieler Zusammenkünfte des Vorstandes, um ein derartig umfangreiches Programm zusammenzustellen.
Im Frühjahr 2002 stellten Westphals ihre Halle zur Verfügung, um das Bühnenbild, eine große Stellwand, welche später die Stirnwand des Zeltes abdeckte, zu herzustellen. Als Vorlage diente ein Puzzlebild mit einer Westernlandschaft, welches mit viel Geschick von den Männern des Chores auf einzelne Sperrholzelemente übertragen wurde. Die Arbeiten zur Vorbereitung des Sängerfestes wirkten überaus ansteckend: nicht nur die Frauen des Vereins drehten Papierrosen und wanden Kränze, nein das ganze Dorf beteiligte sich. Zum Fest war jedes private Grundstück einheitlich mit Kränzen, die mit gelben und orangefarbenen Rosen verziert waren, geschmückt.
Das Sängerfest begann traditionell am Freitag mit dem Kommersabend, die Mitwirkenden, der Gesangverein, die Gymnastikgruppe und die Faustballgruppe des TuS Döhlen sowie die Line-Dance-Gruppe “Jolly Jumpers” aus Oldenburg trugen Lieder, Sketche und Tänze zum Thema „Wild West in Döhlen“ vor. Hinrich Hellbusch führte souverän durch das Programm. Er trug mit seinen Witzen und Verkleidungen zum guten Gelingen bei. Der krönende Abschluss des Abends war der Auftritt einiger Sänger als Cheerleader, ausgestattet mit kurzen Röcken, T-Shirts und Frauenperücken. Anschließend ging es nahtlos weiter zum Tanz nach Discomusik. Der Abend war ein Riesenerfolg.
Der Samstag begann mit einem Flohmarkt. Parallel dazu spielten beim Frühschoppen im Festzelt die Dorfspatzen auf. Weiter ging es mit einem Oldtimertreffen des Oldenburger Veteranenclubs. Zur Kaffeezeit zeigte der Spielmannszug aus Hahn-Nehten sein Können. Die Kinder wurden von den Balloniern unterhalten. Mit einer internationalen Disco, präsentiert von Radio Bremen 4, wurde der Tag beschlossen.
Sonntags fand dann das große Chorkonzert im vollbesetzten Festzelt statt. Zum Empfang und beim Festmarsch spielten die Spielmannszüge aus Großenkneten und Beverbruch auf. Dass nicht wie sonst üblich steife Festreden gehalten, sondern die Ehrengäste in lockerer Form von Manfred Scholz in Gespräche verwickelt wurden, trug sehr zur heiteren Stimmung bei.
Als Gastchöre hatten wir die Singgemeinschaft aus Immer und den Frauenchor aus Cloppenburg eingeladen. Da der Gemischte Chor seit 25 Jahren bestand, bekamen viele der Sängerinnen die silberne Ehrennadel und Johann Wilke für 50 Jahre aktiver Mitgliedschaft eine Ehrenurkunde verliehen. Nachdem das sich hier anschließende Konzert ausgeklungen war, blieben noch einige unermüdliche Sänger und Jugendliche aus dem Ort im großen Kreis sitzen und sangen bekannte Stimmungslieder. Das Bewirtungspersonal hatte unterdessen das Zelt schon verlassen und den Schlüssel beim ersten Vorstand abgegeben. Im Verlaufe dieser Runde wurde die Idee geboren, die jüngeren Dorfbewohner auf einfache und unkomplizierte Art an den Verein heranzuführen.

Schon ein Jahr später wurde der junge Chor "fresh mix" aus der Taufe gehoben. Die Chorproben fanden im ausgebauten, klanglich sehr guten Dachgeschoß des Sporthauses statt. Die Übungsabende waren so erfolgreich, dass der Chor im gleichen Jahr bereits am Weihnachtssingen in der Kirche teilnehmen konnte. Weil das Vereinslokal vorübergehend geschlossen war und dessen Zukunft in den Sternen stand, entschloss sich auch der Gesangverein, die Proben ins Sporthaus zu verlegen.

Auf Manfred Scholz Vorschlag hin trat der Verein im Jahre 2003 dem Oldenburger Sängerbund bei. Nach dreizehn Jahren legten Hartwig Hibbeler und Herta Ellinghausen im Februar 2005 ihr Amt als Vorsitzende nieder. Die Versammlung wählte Antje Paries-Theile, Horst Mroz und Bernhard Meyer zum gleichberechtigten Vorstandsteam. Nach zwei Jahren legte Bernhard Meyer 1997 sein Amt nieder, seither führen Antje und Horst gemeinsam den Verein weiter. Zum gleichen Zeitpunkt gibt auch Gunda Küther ihr Amt als Kassenwartin auf. Die 1. Vorsitzende würdigt Gundas Verdienste, die seit 25 Jahren – zuletzt mehrere Jahre als Kassenwartin – dem Vorstand angehört hat.

„Neue Besen kehren gut“, lehrt der Volksmund. Das gilt auch für den Gesangverein, denn der neue Vorstand geht auch neue Wege. Schon im Herbst 2006 lud der Gesangverein als gemeinsamer Ausrichter mit dem Kunst und Kulturverein zu Huntlosen e. V. zu einem bunten Nachmittag ein. An der unter dem Motto „Mit allen Sinnen erleben“ stehenden Veranstaltung beteiligten sich neben dem Gesangverein „Frohsinn“ Döhlen der Chor Ludwig Fun, die Musikschule Oldenburg, Lars Otten (Dudelsack), Pascal (afrikanisches Trommeln), die Flötengruppe Quadrat, der Kleine Chor Brettorf und die Theatergruppe Expresso. Die Veranstaltung begeisterte ein Publikum, das den Saal war wieder einmal bis auf den letzten Platz gefüllt hatte.

110 Jahre ist der Gesangverein „Frohsinn“ Döhlen im Jahr 2007 geworden. Anlass genug, um einen Jubiläumsball mit Chorkonzert zu feiern. Im Döhler Krug hatten sich dazu am 13.10.2007 rund 180 Sängerinnen und Sänger sowie Gäste eingefunden. Gekonnt moderierte Chorleiter Manfred Scholz das Programm. Als Gastchöre traten der Wilhelmshavener Männerchor, der gem. Chor Jaderberg , der Männergesangverein Sandhatten und die Mitglieder des Singkring-Chorprojektes 2007 des Oldenburger Spieker auf.

Die Singabende werden jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Vereinsheim des TuS Döhlen abgehalten.

Am 09.11.2008 hat der GV "Frohsinn" gemeinsam mit dem MGV Germania Sandhatten ein Benefizkonzert im Saal des Hauses Sannum veranstaltet. Auf den Seiten von www.hathos-welt.de könnt ihr euch einen Videomitschnitt dieses Konzertes ansehen.

 

 

 
 
Vorstand des Gesangverein "Frohsinn" Döhlen
1. Vorsitzende: Antje Paries-Theile Chorleiter: Manfred Scholz
2. Vorsitzender: Peter Grafe
Kassenwartin: Nicole Fischer
Schriftführer: Dieter Rolf


Der Turn- und Sportverein Döhlen e.V.  

Gründungsjahr des TuS-Döhlen ist das Jahr 1929. Entstanden ist der Sportverein aus dem damaligen Junggesellenclub wobei man den Mitgliederverlust einiger hartgesottener Junggesellen, denen Sport zu anstrengend war verkraften musste.
Der Monatsbeitrag betrug damals 20 Pfennig. Anfangs hatten die Sportler nur einen einzigen Faustball als Vereinsbesitz. Gespielt wurde auf einer unebenen, nicht einmal rechteckigen Fläche neben der alten Schule. Später im Gründungsjahr wurde ein neuer Sportplatz in Handarbeit auf Hoge Lieth errichtet. Etwa 1933/34 war Döhlen erstmals Ausrichter eines großen Sportfestes, dafür wurden zusätzlich ein Handballfeld, eine 100m-Laufbahn, Weit- und Hochsprunggruben, Kugelstoß- und Schleuderballbahnen und eine knapp 400m lange Geländelaufbahn errichtet. Der Verein entwickelte sich sehr gut und so erkämpfte die Jugendmannschaft die Meisterschaft des Freistaates Oldenburg und 1936 die Gaumeisterschaft Weser-Ems im Faustball.

Im Sommer standen Faustball und Leichtathletik im Mittelpunkt und im Winter wurde im neu errichteten Saal der Gastwirtschaft Johannes an Geräten geturnt.

Während des zweiten Weltkrieges, als das Vereinsleben zum Erliegen kam überwucherte der alte Sportplatz und so musste man sich anschließend mit kleinen, wechselnden Plätzen zufrieden geben.
Nach dem Kriegsende half insbesondere Hermann Krumland, der mehr als 20 Jahre Vereinsvorsitzender war, dem Verein über die schweren Jahre hinweg. Da der bisherige Sportplatz nicht mehr zu benutzen war, wechselte man auf die Weide neben dem Gasthaus Otto Johannes über. Willi Eilers als Vorsitzender und Ernst Diekmann als Männerturnwart bemühten sich, wieder Geräte zu beschaffen. Das turnerische Leben entwickelte sich schnell. Zu den Höhepunkten in der Vereinsgeschichte gehörte 1959 die Ausrichtung des ersten Gauturnfestes. Unter dem Vorsitz von Fritz Lerbs erlebte der Verein nach 1955 beachtlichen Aufschwung. Dank des Vereinswirtes Otto Johannes konnten die Übungsstunden ganzjährig im Saal stattfinden. Um 1950 bekam Döhlen dann den jetzigen Sportplatz am Vereinslokal von Otto Johannes.

Ende der 60er Jahre bekam der Verein viel Zuwachs aus der Jugend und entwickelte sich zur Faustballhochburg. Die größten erfolge waren der Vizemeistertitel der deutschen Schülermeisterschaften und ein dritter Platz auf Bundesebene.

Die weibliche Jugend wurde 1970 bei den Landesmeisterschaften Bezirksmeister. Bezirks- und Landesmeister wurden im gleichen Jahr die männliche B- und C-Jugend. Die zahlreichen Siege sind ein Verdienst des Vorsitzenden Hermann Alves, der Jugendwarte und Trainer Karl-Wilhelm Küther, Heino Kreye und Dieter Kreye.
Das Faustballturnier von 1971 mit über 50 Mannschaften war ein so großer Erfolg, das man sich daraufhin den Neubau eines Gebäudes mit Umkleiden leisten konnte. Nachdem einige hervorragende Spieler den Verein verließen, kam der Faustball in Döhlen mehr und mehr zum Erliegen.


1979 wurde eine Damengymnastikabteilung ins Leben gerufen sowie das 50jährige Vereinsjubiläum gefeiert..

Unter Vorsitz von Hans-Günter Hanau wurde 1989 wieder eine Jugendfaustballabteilung gegründet, die unter der Leitung von Gertraud Kreye und Heiner Ahrens gute Turnierplatzierungen erreichte. 1990 wurde die erste Herren-Fußballmannschaft Meister und stieg in die erste Kreisklasse auf. Im gleichen Jahr wurde auch eine Kinderturngruppe gegründet.Seit einigen Jahren gibt es auch wieder eine erfolgreiche weibliche Faustballmannschaft.

1996 nahm der Verein den Umbau und die Erweiterung des Funktionsgebäudes beim Sportplatz in Angriff. Ein Schiedsrichter-Umkleideraum und Duschräume wurden zusätzlich geschaffen sowie eine Gasheizung eingebaut. Eingeweiht wurde das neue Vereinsheim im Mai 1999 mit einem Tag der offenen Tür.

Der TuS Döhlen hat sich seither positiv entwickelt, was sich auch an der Mitgliederzahl von 250 ablesen lässt. Neben den sportlichen Aktivitäten kamen und kommen die geselligen Veranstaltungen nicht zu kurz. Dazu gehören unter anderem des Osterfeuer, das Maibaumsetzen (30. April) und das Sommerfest. Seit 2005 gehört der TuS Döhlen auch zu den Mitorganisatoren des Lichterfestes (Dezember), neben dem Bürgerverein Döhlen und dem Gesangverein „Frohsinn“.


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Vorstand des TuS Döhlen
1. Vorsitzender: Norbert Dieks Fußballobmann: Kai Wennekamp
2. Vorsitzender: Gerrit Ellinghausen Fußballobfrau: Carola Wilke
Kassenwart: Maik Lückemeyer    
Schriftführerin: Nane Ahrens

 

 
   

Kontakt:

TuS@doehlen.de


Der Realverband Döhlen

Die Satzung unseres Realverbandes wurde am 9.Februar 1973 vom Landkreis Oldenburg als Aufsichtsbehörde anerkannt. Der Verband bemüht sich um die Pflege und den Erhalt von Wegen und Wegerändern. Viele Hegebüsche entlang unserer Wege wurden in Zusammenarbeit mit den Döhler Jägern angelegt. Etwa 30 Hektar unterliegen so dem Realverband.

Vorstand des Realverband Döhlen
1. Vorsitzender: Jürgen Hillen
2. Vorsitzender: Hans-Hermann Bruns


Der Bürgerverein Döhlen

Dieser jüngste aller Döhler Vereine, gegründet im März 1977 hat die Aufgabe, die kommunalen, wirtschaftlichen, und kulturellen Interessen des Dorfes zu vertreten. Er bemüht sich um die Pflege und den Erhalt unserer Denkmäler und der öffentlichen Plätze. Unter den bisherigen Vorsitzenden Fritz Brose, Hermann Meyer, Georg Ellinghausen und Hannelore Rowold entwickelte sich auch dieser Verein zu einer festen Größe in Döhlen.
Seit einigen Jahren laden fast 20 Sitzgruppen und Bänke zum Verweilen und Snacken, Einheimische und Gäste gleichermaßen ein.
Veranstaltungen wie die „Aktion saubere Landschaft“,  die Frühwanderung, die Feldrundfahrt und der Laternen Umzug werden jährlich vom Bürgerverein organisiert. Gerade die Feldrundfahrt hat in den letzten Jahren enorm an Attraktivität gewonnen. Im Allgemeinen kann man wohl behaupten das alle Döhler Veranstaltungen sich über eine gute Beteiligung freuen können.

Fast 200 Mitglieder zählt der Bürgerverein zur Zeit.

Hier der Download der Beitrittserklärung und der Satzung des Bürgervereins.


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Kontakt:

Bürgerverein Döhlen
Mirco Meyer
Döhlen, Im Dorf 8
26197 Großenkneten
buergerverein@doehlen.de

Vorstand des Bürgerverein Döhlen
Vorsitzender: Mirco Meyer stellv. Vorsitzender: Gerrit Meyer
Kassenwartin: Monika Rowold stellv. Kassenwartin: Ingrid Künnemann
Schriftführerin: Heide Dieks stellv. Schriftführer: Peter Grafe
Beisitzer: Martina Harms
Beisitzer: Maik Brunken
Beisitzer: Achim Greger


letzte Aktualisierung 15.04.2013